Category Archives: Einrichtungen Idee

Transformationsbibliothek

Nirgends lässt sich der Gedanke des Teilens besser illustrieren als am Beispiel einer Bibliothek: Statt bei sich zu Hause Bücher, die man meist doch kein zweites Mal liest, anzusammeln, ist die Möglichkeit, aus einer riesigen Auswahl immer wieder einige interessante auszuleihen doch so viel attraktiver! Eine Bibliothek kann zudem Zeitschriften und Zeitungen abonnieren – auch das eine viel günstigere, ökologischere und reichhaltigere Variante! Zum Glück gibt es in der Altstadt von Lichtensteig schon eine tolle Städtli-Bibliothek. Allenfalls baut das Wohnnetz – vielleicht in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren wie z.B. zukunft.bahnhof – als Ergänzung einen kleinen Bestand von Titeln auf, die sich der nachhaltigen Transformation unserer Gesellschaft widmen.

Secondhand-Depot

Was man nicht mehr braucht, stellt man beim Wohnnetz einfach ins Secondhand-Depot – gratis oder mit Name & Preisschild. So können sich andere an Dingen erfreuen, die für einen überflüssig geworden sind: Wiederverwenden ist eines der wichtigsten ökologischen Gebote. Kleider, Schuhe, Möbel, Geschirr, Bilder – ein regelmässiger Gang durch das Secondhand-Depot entfacht auch einfach die Lust am Stöbern, wie wir das alle von Brockenhäusern oder Flohmärkten kennen. (Und im Gegensatz zum Hinausstellen auf die Strasse, wie das jetzt gelegentlich gemacht wird, bleiben die Dinge auch brauchbar, wenn am nächsten Tag Regen fällt.)

Grossküche

Kochen für 20 statt 3 Personen ist nicht nur effizienter (d.h. billiger, verpackungsärmer und schneller pro Person), sondern das gemeinsame Speisen auch sozialer! In der Grossküche kann man z.B. unter der Woche abends und am Wochenende dreimal täglich eine günstige, gesunde, ökologische und feine Mahlzeit in einer grösseren Runde zu sich nehmen. Es ist auch möglich, sich ein Tupperware für unterwegs vorzubereiten. Geachtet wird beim Einkauf insbesondere auf regionale Produkte. Zubereitet wird das Ganze von engagierten Hobbyköch:innen aus der Bewohnerschaft. Dass ein solches Modell attraktiv ist und funktionieren kann, zeigt, z.B. die Genossenschaft Karthago in Zürich.